Rosacea und Couperose Behandlung Neu Ulm

Die Rosacea, auch Couperose oder Rotfinne genannt, gehört im Erwachsenenalter zu den häufigsten Hautkrankheiten überhaupt. In Deutschland leiden bis zu 4 Millionen Menschen an den verschiedenen Formen der Rosacea. Es handelt sich um eine chronische, in Schüben auftretende Erkrankung, die vor allem die zentralen Anteile des Gesichts betrifft.

Bei vielen wird die Diagnose Rosacea nie gestellt, noch mehr Betroffene werden nie einer fachärztlichen Therapie zugeführt. Speziell mildere Formen der Rosacea wie Gesichtsröte und erweiterte Äderchen werden oft als schicksalhafte Veranlagung empfunden. Kommen nach länger andauernden entzündlichen Episoden noch Pickel und Pusteln hinzu, wird häufig von einer „Altersakne“ gesprochen. Große entzündliche Knoten und Schwellungen können im weiteren Verlauf auftreten. Im Extremfall kann eine Bindegewebsvermehrung verbunden mit massiver Vergrößerung der Talgdrüsen zu einer Knollennase, dem sogenannten Rhinophym, führen. Ähnliche bizarre Vergrößerungen treten auch im Bereich des Kinns, der Stirn, an den Ohren oder am Augenlid auf.

Die Hälfte aller Rosaceapatienten entwickelt Augenbeschwerden. Eine Augenbeteiligung, die Ophthalmorosacea, kann in jedem Stadium auftreten und ist unabhängig vom Schweregrad der Gesichtsrosacea. Zwar sind die Symptome meist mild, dennoch sollte ein erfahrener Augenarzt in die interdisziplinäre Betreuung mit einbezogen werden, zumal auch schwere Verläufe bis zur Erblindung vorkommen können. Neben einer Lidrandentzündung ist eine Bindehautentzündung die häufigste Manifestation der Ophthalmorosacea.

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Ausprägung der Rosacea ist ein individueller Therapieansatz unter Einbeziehung von Hautarzt, Augenarzt und speziell beim Rhinophym auch von HNO-Ärzten erforderlich. Hierfür bietet eine multidisziplinäre Praxis wie AREION  die optimalen Voraussetzungen, da die Fachärzte (HNO – Dermatologie – Augenheilkunde) hier Hand-in-Hand arbeiten, um eine individuelle Therapie zu ermöglichen. Neben äußerlich anzuwendenden Therapeutika kann eine Laserverödung der erweiterten Äderchen zu einer deutlichen Verbesserung der sichtbaren Symptome führen. Hierfür stehen 2 Laser zur Verfügung, die sowohl strichförmige Gefäße wie auch diffuse Rötungen reduzieren können. Bei ausgeprägten Formen der Rosacea wird mit einer systemischen Therapie kombiniert. Sollte bereits eine Vergrößerung z.B. der Nase in Form eines Rhinophyms bestehen, kann dies operativ korrigiert werden.