Venenschwäche (venöse Insuffizienz) und Krampfadern (Varikose) – Behandlungstherapien im AREION Zentrum Neu Ulm

Die chronische Venenschwäche ist ein globales Gesundheitsproblem. Jede 3. Frau und jeder 5. Mann ist davon betroffen. Unbehandelt verläuft die Erkrankung progredient und kann schwerwiegende Folgen wie Ödeme, Hautveränderungen bis hin zum offenen Bein ( Ulcus cruris ) sowie oberflächliche und tiefe Beinvenenthrombosen mit sich bringen. Deshalb sollten die ersten Anzeichen ernst genommen und nicht als ein rein ästhetisches Problem abgetan werden.

Die Venenspezialistin ( Phlebologin) Dr. Sabine Aicham führt bei AREION die diagnostischen Untersuchungen durch.

Das bisherige operative Behandlungsspektrum wurde durch ein neues Verfahren, der Radiowellentherapie, bereichert. Hierbei handelt es sich um ein neues Verfahren, bei dem die lange oder kurze äußere Stammvene ( Vena saphena magna oder Vena saphena parva ), im Bein verbleibt und mittels einer Radiowellensonde geschrumpft und verschlossen wird. Die Vene wird also nicht mehr, wie beim traditionellen Stripping, herausgezogen.

Dieses endoluminale Verfahren eignet sich prinzipiell für alle Patienten, die unter einer behandlungsbedürftigen Stammveneninsuffizienz leiden, d.h. bei denen aufgrund von defekten Venenklappen das Blut nicht mehr ordnungsgemäß aus den Beinen abfließt.

Die Hitze wird über die gelbe Katheterspitze direkt an die Venenwand abgegeben. Die Vene wird dadurch schonend verschlossen. Um das umgebende Gewebe vor der Hitze zu schützen, wird eine Kochsalzlösung eingespritzt. Der Körper baut die verschlossene Vene vollständig ab.

 

Vorteile des Verfahrens:

  • weniger Schmerzen und Blutergüsse
  • kein Leisten- oder Kniekehlenschnitt
  • kürzere Kompressionbehandlung
  • ohne Narkose, in örtlicher Betäubung möglich
  • schnellere Arbeitsfähigkeit