BRUNFTZEIT - WILDWECHSEL UND LIEBESTAUMEL

Fast jeder Erwachsene leidet irgendwann in seinem Leben unter Beschwerden des Enddarms – den letzten 20 cm des Dickdarms. Die Betroffenen klagen oft über juckende und brennende Entzündungen der Afterregion. Nicht selten treten auch Blutungen auf. Häufig sind Hämorrhoiden die Ursache. Aber auch andere Erkrankungen können sich hinter diesen Beschwerden verbergen.

Frühzeitige Erkennung und Behandlung helfen Folgeschäden – etwa im Alter – oder gar lebensbedrohliche Krankheiten zu vermeiden und geben Ihnen ein unbeschwertes Lebensgefühl zurück. In der Privatpraxis für Proktologie im AREION-Zentrum steht Ihnen hierzu Dr. med. Cornelius Junghans als erfahrener Enddarmspezialist zur Verfügung.

Hämorrhoidalleiden

Hämorrhoiden sind krankhaft vergrößerte, stark durchblutete Gefäßschwellkörper am Ende des Mastdarms und können bei fortgeschrittener Entwicklung Afterjucken, Brennen, Stuhlverschmutzung der Wäsche oder gar Blutungen verursachen.

Meist lassen sich Hämorrhoiden schmerzlos durch Verödung (Sklerosierung) oder Gummiring-Abbindung (Ligatur) wieder beseitigen. Nur selten, im fortgeschrittenen Stadium des Hämorrhoiden-Leidens (Vorfall) ist eine Operation erforderlich. Hier gibt es verschiedene Operations-Verfahren. Für jeden Patienten muss der erfahrene Proktologe das jeweils optimale OP-Verfahren individuell auswählen. Diese Operationen werden grundsätzlich stationär durchgeführt.

Anale Hauterkrankungen

Ekzeme werden fast immer durch Hämorrhoiden verursacht. Daher ist ihre Beseitigung Voraussetzung zur Heilung. Eine schonende Analhygiene, die Vermeidung hautreizender Substanzen sowie gezielte örtliche Arzneibehandlung (Créme, Paste) bringen meist rasche Abheilung. Bei Verdacht auf Allergien muss die Ursache mit speziellen Hauttests aufgedeckt werden.

Analfissuren (Afterriss)

Analfissuren verursachen stark brennende Schmerzen bei und nach der Stuhlentleerung. Es handelt sich um eine oft schlecht heilende Wunde (Ulkus) im Analkanal. Frühzeitig erkannt und mit Salben und Analtampons behandelt kann die Analfissur ausheilen.

Bei der chronischen Analfissur besteht die Gefahr von komplizierender Fistelbildung mit Schädigung des Schließmuskels. Eine chronische Analfissur muss deshalb operiert werden und wird ambulant durchgeführt.

Analvenenthrombosen

Fälschlicherweise oft auch als „äußere Hämorrhoiden“ bezeichnet, sind plötzlich auftretende, meist hochschmerzhafte Knoten am Afterrand. Sie entstehen durch Gerinnselbildung in einer entzündeten Hautvene. Örtlich wirksame Arzneimittel bringen rasche Abhilfe. Nur ausnahmsweise ist die operative Entfernung in örtlicher Betäubung angezeigt (ambulant).